„Dinge nicht unnötig verkomplizieren“

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass große Projekte auch schnell durchgeführt werden können

Der 12. Juli ist der Tag der Einfachheit. Er soll daran erinnern, dass es oftmals gar nicht so viele Faktoren braucht, um am Ende zu einem gelungenen Ergebnis zu kommen. „Die Corona-Krise hat uns deutlich gezeigt, dass Kampagnen oder digitale Tools auch zügig auf den Weg gebracht werden können. Wenn es eben sein muss. Viele Unternehmen hatten schlichtweg keine Zeit, sich in langen Vorbesprechungen und Planungen zu verlieren, sondern mussten ad hoc reagieren, um möglichst rasch für ihre Mitarbeiter digitale Arbeitsplätze oder neue Formen der internen Kommunikation zu schaffen“, erklärt Fabian Schmid, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schmiddesign GmbH & Co. KG. „Dinge müssen nicht immer unnötig verkompliziert werden, sondern es ist erheblich effizienter, wenn man einen eingeschlagenen Weg auch konsequent weitergeht und zwischendurch nicht fünf Mal davon abrückt.“

Es habe sich eine enorme Anpassungs- und Gestaltungskraft innerhalb der Krise gezeigt, so der Geschäftsführer der Agentur. Diese ist seit Jahrzehnten federführend im Bereich der crossmedialen und strategischen Markenkommunikation. „Wir wollen Dinge auch in der Zukunft bewusst einfach halten und reduzieren. Das ist uns ein großes Anliegen. In der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass Entscheidungen und Maßnahmen plötzlich über Nacht möglich sind. Das war natürlich für viele ein radikaler Einschnitt, aber er hat funktioniert. Gerade dank der Digitalisierung konnten die meisten Unternehmensverantwortlichen die neuen Herausforderungen gut meistern“, sagt Schmid im Rückblick auf die letzten Monate. 

Marken müssen auf aktuelle Ereignisse reagieren können
Es wurde schnell auf die neuen Entwicklungen reagiert. „Genau das wird in Zukunft erfolgsentscheidend sein. Marken sollten in der Lage sein, schnell auf das aktuelle Geschehen reagieren zu können. Sei es etwa mit audiovisuellen Inhalten oder kurzfristigen Kampagnen. Viel Zeit, die in Agenturen vergütet wird, ist nicht immer wertschöpfend. Das hat zur Folge, dass am Ende vieles zu teuer und zu langsam ist. Oftmals werden Themen mit Pseudo-Bedeutsamkeit aufgeladen, was ich für völlig unnötig halte. Wir müssen schneller zum eigentlichen Kern der Aufgabenerfüllung kommen, Prozesse sollten optimiert und Redundanzen abgebaut werden. Natürlich immer auf beiden Seiten. Also auf Seite der Agenturen als auch auf Seite ihrer Partner.“ Eine Welt, in der Kommunikation immer schneller wird und unvorhersehbare Ereignisse an der Tagesordnung sind, erfordert Flexibilität und eine schnelle Reaktion in Echtzeit. Bedürfnisse der Kunden müssen von Marketingverantwortlichen sehr zügig und sehr genau bedient werden, sobald sie entstanden sind. „Das Echtzeit-Marketing wird unsere Branche künftig nachhaltig verändern, davon bin ich überzeugt“, sagt Fabian Schmid.

 

 

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